6 Kölner Roll-Möpse beim Sommer-Trainingscamp von Chantal Dionne dabei

Am 16. Juli machten sich Lena, Sarah, Jan, Robert, Paul und Maria auf den Weg zur
Eisschnelllaufbahn in Grefrath. Während es für Robert bereits die 4. Camp Teilnahme war, hatten Maria, Lena und Paul bei ihrer Premiere vor allem große Angst vor den von allen gefürchteten Strafliegestützen.
Pünktlich zur Ankunft in Grefrath begann es leider zu regnen, aber dank der modernen Wurfzelte und gegenseitiger Unterstützung konnten die Zelte schnell aufgebaut werden.
Beim ersten Meeting mit der Trainerin Chantal Dionne wurden zunächst die obligatorischen Organisationsdinge abgeklärt und danach traf es auch gleich Maria mit 5 Liegestützen als Strafe für die Bronzemedaille bei der DM über 100km am Vortag.
Beim ersten Training in der Halle, die 400m Bahn stand leider unter Wasser, ging es um die richtige Skatingposition und die Gewichtsverlagerung auf der Geraden. Nach einigen Runden hatten sich alle an den etwas rutschigen Betonboden gewöhnt und drehten fleißig ihre Runden. Nach dem Abendessen ging es dann beim Völkerball um die Schokolade zum Nachtisch.
Mehr oder weniger erschöpft krabbelten dann alle früher oder SPÄTER in ihre Schlafsäcke.

Dienstag, 17. Juli:
Um 8 Uhr schaltete Chantal die Sirene ein und um 8:15 stand das erste Training auf dem Plan (off-skates). Fleißig übten alle die Gewichtsverlagerung ohne Skates bevor es zum gemeinsamen Frühstück ging. Nach dem Frühstück wurden die undichten Zelte unters Dach evakuiert und es ging mit dem Training auf Skates weiter. Unter Chantals aufmerksamen Blicken mussten die Trockenübungen vom Morgen nun auf Skates umgesetzt werden, was für den Einen oder Anderen eine ernst zu nehmende Herausforderung darstellte.
Nach einem deftigen Mittagessen hieß es in der 3. Trainingseinheit Start, Sprint und Zielschritt. Auch hier hagelte es wieder Liegestützen da der eine oder andere Pylon durch die Luft flog. Wie nach jeder Trainingseinheit wurde sich auch diesmal ausgiebigst gedehnt.
Der Muskelkater hatte die Schmerzgrenze mittlerweile längst überschritten...
Nach dem Abendessen wurden in der Küche noch Filme geschaut.

Mittwoch, 18. Juli:
Plyometrie morgens um 8 Uhr… Treppe rauf, Treppe runter… hätten die Tribünen nicht kleiner sein können?
Mit nun noch müderen Beinen ging es mittags an die Kurventechnik. Diesmal wurden alle 40 Teilnehmer in 4 unterschiedlich starke Leistungsgruppen aufgeteilt wobei man sich gegenseitig half, die richtige Position in der Kurve zu finden.
Nachmittags kam ein Höhepunkt des Trainingslagers. Die Staffel mit allen 40 Skatern.

Donnerstag, 19. Juli:
Die erste Einheit konnte nach erfolgreicher Bestechung der Trainerin mit Toffifee auf 8:30 Uhr verlegt werden. Fleißig wurde gesprintet was das Zeug hielt. Die Trainingseinheit am Mittag wurde gestrichen da alle den Camptiefpunkt erreicht hatten und fast im Stehen einschliefen.
Nach kurzer Recherche stellten wir leider fest, dass die Pizzeria mit 20 Sitzplätzen für 40 Skater zu klein ist. Aber Not macht erfinderisch und wir bestellten die Pizza am Mittag für Abends vor. Nachmittags stand Intervalltraining auf dem Plan und in 3 Leistungsgruppen wurde gesprintet was der Boden hergab. Zum Abendessen kaum zu glauben wurden dann 35 Pizzen pünktlich auf die Minute geliefert. Nach dem wohlverdienten Mahl hielten dann einige noch bei Chantals Videoshow in der
Küche bis in die frühen Morgenstunden durch. Unter großem Gelächter wurden alte Videos von Trainingscamps begutachtet und Mancher wurde mit seiner Technik von vor 5 Jahren konfrontiert.

Freitag, 20. Juli:
Die gehasste Sirene zum Wecken hatte kein Erbarmen und pünktlich um 8:15 Uhr standen alle in der Halle zum Zirkeltraining.
Sprünge, Slideboard, Koordinationsleiter, Wandsitzen alles was das Skaterherz begehrt.
Nach dem Frühstück ging es ans Zusammenpacken der Zelte usw. für die Rückreise, bevor zur letzten Trainingseinheit dann nochmal die Skates untergeschnallt wurden. Zur Freude der Kleinen und Großen waren diverse Rollgewandheitsläufe in der Halle aufgebaut und es konnte sich nach Herzenslust ausgetobt werden.

Geschafft vom Schlafentzug ;-) und mit vielen neuen Ideen für das Vereinstraining ging es dann wieder zurück in die Heimat. Und bei einem sind wir uns ganz sicher: Im nächsten Jahr sind wir wieder mit dabei wenn es heißt „allez allez“ Trainingscamp!