Asphaltaufkleber im Zielbereich und Speedskating-Plakate am Rande der Rennstrecke

Markus Frisch, Geschäftsführer der Köln-Marathon Gmbh und Renndirektor des 16. City-Marathons in Köln, gab sich auf der Pressekonferenz 48 Stunden vor dem Start des Finals der WSC-Serie 2012 im Rahmen des RheinEnergie-Köln-Marathon optimistisch: "Gegen elf, zwölf Uhr wird das Thermometer zwischen 12 und 14 Grad anzeigen und es wird trocken sein." Tatsächlich sagen die Wetterdienste wetter.com und wetter.de diese Temperaturen voraus.

Hoffentlich aber hört der für Samstag angekündigte Regen frühzeitig auf, so dass die Kölner Straßen auch vollkommen abtrocknen können. Denn dann blieben die Kölner Marathon-Veranstalter von drohendem Risiko verschont.

In ihren Sicherheitshinweisen für die Inline-Skater - http://www.koeln-marathon.de/files/kritische_streckenabschnitte_2012.pdf - wird zwar darauf hingewiesen, dass vor und nach dem Ziel sogenanntes Asphalt-Branding (Asphalt-Aufkleber) auf der Straße angebracht wird. Viele Teilnehmer am letzten Karstadt-Marathon 2009 wissen von solchen Folien auf dem Asphalt jedoch ein garstig Lied zu singen. Wenn diese Asphalt-Aufkleber nämlich feucht sind, werden sie zugleich eisglatt. In Essen gab es vor drei Jahren zahlreiche z.T. schwere Stürze. Auf diese Problematik hingewiesen, blieb Markus Frisch bei seiner Schönwetter-Ankündigung. Und sollte es doch etwas feucht werden "sei es letztlich Sache des Athleten, sich darauf einzustellen und vor und nach dem Ziel Vorsicht walten zu lassen". Ein Trost: Wetter.de sagt für Sonntag, 12 Uhr, eine Niederschlagswahrscheinlichkeit von nur noch 6 Prozent voraus.

Wie viele Inline-Skater letztlich in Köln an den Start gehen, wird sicherlich von den durch das Wetter beeinflussten Nachmeldern abhängen. Zum Zeitpunkt der Öffnung der Marathon-Messe in Köln am Freitag hatten 1550 Inline-Skater ihre Anmeldung abgegeben. Vor Jahresfrist waren 1686 Starter gemeldet.

Sollte es wirklich trocken sein und bleiben, ist vor allem auf den ersten 22 Kilometern ein Höchstgeschwindigkeitsrennen zu erwarten, wenn es auf der Rheinuferstraße zunächst in Richtung Norden geht. Nach dem harmlosen Rechts-U-Turn bei km 5,9 führt die Strecke dann rund 10 km lang schnurgerade aus am Rhein entlang bis in den Süden Kölns. Auf dieser Rennstrecke ist Vorsicht angebracht bei der neuerlichen Einfahrt in den langen Rheinufertunnel unter der Altstadt durch sowie bei km 12,4 im Bereich einer Baustelle (Südbrücke). Zickzack geht es dann durch Rodenkirchen durch und dann wieder am Rhein entlang zurück bis km 22. Dann erst setzt die typische Kurvenfahrt durch das Kölner Stadtzentrum ein mit besonderer Vorsicht in einer Linkskurve kurz hinter km 23.

Wer auch noch nach dem 40. Renn-Kilometer (Neumarkt) Augen dafür hat, was sich rechts oder links am Straßenrand befindet, hat als Inline-Speedskater allen Grund zur Freude. Gleich von mehreren Elektro- und Telefon-Schaltkästen strahlt ihr oder ihm unsere Claudia Maria Henneken entgegen. Im Rahmen der Image-Kampagne des LSB-NRW "Mein Verein - Dein Verein" wirbt die derzeit schnellste Speedskaterin im RIV-NRW nicht nur für ihren SSC Kölner Roll-Möpse, sondern sehr dynamisch und attraktiv auch für unsere Sportart Speedskating.