Bonn-Triathlon 2009

Bonn-Triathlon 2009 Frank RadBonn-Triathlon 2009 Frank RadAuch am Sonntag betätigten sich drei Mitglieder der Kölner Rollmöpse im Element „Wasser“ und zwar bei der 19. Auflage des Bonn-Triathlon.

Hierzu gibt es gleich zwei Berichte, zunächst von Jens Kaiser, dann von Frank Städele:

Frank Städele, Hendrik Schürmann und Jens Kaiser stellten sich der Herausforderung Triathlon. In Bonn hieß das 3,8km Schwimmen im Rhein, 60km Radfahren im Siebengebirge und anschließend 15,8km Laufen in Bonn.

Der Bonn Triathlon zählt zu einer der beliebtesten Wettkämpfe dieser Art in der Region, so dass nicht nur 1700 Teilnehmer dabei waren, sondern auch Weltklasse Triathleten wie der Hawai Sieger Faris Al Sultan.

Bonn Triathlon 2009 StartBonn Triathlon 2009 StartZum Rennen:

In verschiedenen Startgruppen ging es um 10.15 Uhr los mit dem Start von der Fähre in Niederdollendorf. Flußabwärts ging es 3,8km in Richtung Bonn, bis zum Ausstieg an der Rohmühle.
Hendrik als technisch bester Schwimmer von uns Dreien, entstieg dem Rhein dabei in 30min.
Anschließend ging es mit dem Rennrad 60km durchs Siebengebirge. Hier zeigte Fränki mit der Zeit von 1:57, dass er seine Kraft nicht nur erfolgreich auf Skates sondern auch auf dem Rad umsetzen kann. Im kleinen teaminternen Wettbewerb hieß es also 1:1:0 nach dem Radfahren. Jetzt hieß es also Nachlegen für Jens, um in den Einzeldisziplinen den Ausgleich zu erzielen. Dies gelang dadurch, dass er sich das Rennen bis dahin gut eingeteilt hatte und einige Körner aufgespart hatte und so die dritte Disziplin in 1:22 für sich entschied. Fränki und Hendrik blieben hierbei unter ihren Möglichkeiten, sie hatten sehr schwere Beine bzw. mit Magenkrämpfen zu kämpfen. 1:1:1 hieß es somit in der Einzeldisziplinwertung. In der Gesamtwertung schaffte es Jens sogar durch sein gleichmäßiges Rennen in 3:58 die 4 Stunden Marke zu unterbieten.
Total geschafft aber megastolz wurden abends im gemeinsamen Kreis bei Grillfleisch, Salat und Erdinger alkoholfrei die erreichten Leistungen gefeiert.

Die Ergebnisse im Einzelnen:

Name 3,8km Schwimmen 60km Rad 15,8km Laufen Gesamtzeit
Jens Kaiser 00:35:10 (759) 02:00:29 (385) 01:22:31 (465) 03:58:12 (471)
Hendrik Schürmann 00:30:31 (386) 02:01:26 (414) 01:39:49 (771) 04:11:47 (627)
Frank Städele 00:34:32 (732) 01:57:49 (306) 01:39:59 (772) 04:12:22 (634)

Bericht von Frank:

Bonn-Triathlon 2009 Jens ZielBonn-Triathlon 2009 Jens ZielAm Sonntag folgte dann der zweite Event des Wochenendes. Dieser war der 19. Kaiser’s Bonn-Triathlon. An den Start gingen Jens Kaiser, Hendrik Schürmann und Frank Städele. Nachdem in den letzten Monaten die Vorbereitungsphase durchlaufen wurde, war die Anspannung vor dem Rennen nicht zu übersehen. Für Jens und Frank war es der erst Triathlon. Hendrik als „alter Triathlonhase“ sprach beiden Mut zu und so bestiegen die drei, zusammen mit mehr als 1000 Startern, die Fähre. Von dieser aus wurde dann auf dem Rhein gestartet und die 3,8 Kilometer rheinabwärts zur Rohmühle in Bonn Oberkassel geschwommen. Hier wurden nun in der Wechselzone geschwind die Radsachen angelegt und ab ging es auf eine wilde „Achterbahnfahrt“ ins Siebengebirge.
Die anspruchsvolle Radstrecke von 60 Kilometern Länge und rund 700 Höhenmetern hatte es in sich. Auf den Abfahrten standen schnell mal 70 km/h auf dem Tachos und wenn es die Berge wieder hoch ging musste fest in die Pedale getreten werden.
Zurück in der Wechselzone galt es schnell die Radschuhe gegen die Laufschuhe zu tauschen. Und ab ging es dann auf die 15,6 Kilometer lange Laufsrecke, die aus 3 Runden bestand. Hier erwischte es nun Frank, der aufgrund der ungewohnten „Langstreckenernährung“ von starken Krämpfen im Bauch heimgesucht wurde und nur noch mit „Standgas“ weiter laufen konnte. Jens hatte mehr Glück und sein angeschlagenes Knie hielt der Belastung stand. Hendrik hatte ebenfalls mit der schwülen Luft zu kämpfen, welche das Laufen alles andere als angenehm machte. Nacheinander erreichten die Drei das Ziel. Dabei legte Jens Kaiser die Strecke in 3:58:12 Stunden zurück. Hendrik Schürmann benötigte 4:11:47 Stunden und Frank Städele folgte dicht mit 4:12:22 Stunden.

Ein herzlicher Dank sei hier noch an die perfekte Organisation der Veranstaltung gerichtet und natürlich auch an Freunde, Bekannte und Verwandte, die an der Strecke standen und die Teilnehmer anfeuerten.