Christophs DM-Bronze und gute Leistungen in Berlin waren schöne Saisonabschlüsse

DM Bielefeld: Bronze für Christoph Röhr, SSC Köln (Foto: Hermann-Josef Heinisch)DM Bielefeld: Bronze für Christoph Röhr, SSC Köln (Foto: Hermann-Josef Heinisch)Welch ein Glück, dass wenigstens unsere Mitglieder Christoph Röhr und seine Frau Silke (startet allerdings mit ihrer Lizenz für die Düsseldorfer Speedskater) von der Deutschen Inline-Marathon-Meisterschaft 2018 aus Bielefeld mit Medaillen zurück. Am Ende des anstrengenden sechsmaligen Up and Down auf dem Bielefelder Ostwestfalendamm wurde Christoph für seinen dritten Platz in der AK40 mit Bronze ausgezeichnet. Seine Silke erstrahlte sogar im Goldglanz und wurde AK40-Meisterin.

Zufrieden mit seiner DM-Leistung in Bielefeld war auch Robert Woermann, der in der Gesamtwertung der Männer hinter Christoph auf Rang 21 kam. In Berlin beim letzten Saison-Marathon drehte Robert dann den Spieß um und war nach 41,195 km in 1:09:05 Stunden (durchschnittlich 36,65 km/h) als 147. unter knapp 5700 Finishern zwei Sekunden vor Christoph im Ziel.

Zurück nach Bielefeld: Vergebens hoffte bei den Damen in der AK35 Maria Eggert erneut auf eine Medaille gehofft, nachdem sie bei der Halbmarathon-DM in Laatzen Platz zwei belegt hatte. Aber eine erst wenige Stunden zuvor beendete Urlaubswoche in Griechenland bremste sie dann doch etwas aus, so dass Maria mit Platz vier zufrieden sein musste.

Ansonsten war das Bielefelder Finale der großen nationalen Straßenmeisterschaften 2018 sowie des Westdeutschen Speedskating Cup 2018 für einige Mitglieder des SSC Köln eher frustrierend. Hans und Teamchef Martin hatten sich schon vor Wochenfrist zum Teamzeitfahren in Gießen krank gemeldet und fielen nicht nur für die WSC-Teamwertung in Bielefeld aus, sondern mussten eine Woche später auch auf einen Start in Berlin verzichten.

Am schlimmsten erwischte es jedoch Hanspeter Detmer in der AK70. Nach einem nicht zu verhindernden schweren Sturz in Bielefeld bei einer Geschwindigkeit von 45 km/h – plötzlich lag ihm am Ende einer langen Abfahrt ein anderer Skater vor den Füßen - wurde er mit Blaulicht ins Krankenhaus gefahren. Der Traum bis zum Unfallzeitpunkt vom Gewinn der 10. Medaille bei einer DM war am Boden zerstört. Aber nach gründlichster Untersuchung stellte sich heraus: Außer vergleichsweise geringen Schrammen war nichts passiert. Geblieben sind nur die Enttäuschung über die verpasste Medaille und die Absage an den Berlin-Marathon. Wenigstens blieb Hanspeter der Trost, dass er in der WSC-Einzelwertung trotz abschließendem Missgeschick dennoch in der AK70 Saisonsieger wurde.

Maria in Münster: Maria in MünsterMaria in Münster: Maria in MünsterFür sowohl den Saison-Gesamtsieg als auch den Sieg in der WSV-AK30-Saisonwertung 2018 hatte Claudia Maria Henneken bereits ausreichend viele Punkte gesammelt. Deshalb verzichtete sie auf ihren Skaterstart in Bielefeld und lief stattdessen beim Münster-Marathon nach 3:02:51 Stunden als Vierte der Gesamtwertung Frauen, als zweitbeste Deutsche und als Erste in der AK30 ins Ziel.

Einen zu Saisonbeginn noch nicht erwarteten dritten Platz in der WSC-Wertung sicherte sich Maria Eggert hinter ihrer Clubkameradin Claudia Maria und Martina Smutek aus Celle.
Bei den Männern kam Christoph Röhr in der WSC-Gesamtwertung auf den 7. Rang und belegt in der AK40 Rang zwei.
Von einer Erkrankung ausgebremste wurden im WSC-Saisonfinale Martin Vossler und Hans Schmitz. Letzterer musste sich dann mit Rang 5 in der AK60 zufrieden geben.

Unter den krankheits- und verletzungsbedingten Ausfällen in den letzten Rennen litt auch unser WSC-Herrenteam „SSC Köln Viva Colonia“. Vielleicht wäre in der Abschlusswertung noch ein Platz besser möglich gewesen. Aber nachdem der SSC Köln zwei Jahre lang kein WSC-Team stellen konnte, waren Martin Vossler, Christoph Röhr, Robert Kessler, Hans Schmitz, Hanspeter Detmer und Paul Trzos dennoch sehr zufrieden mit dem 5. Platz unter 12 Team-Konkurrenten.

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