† Danke, Manfred Wolf

Manfred WolfManfred WolfManfred Wolf, ein Freund zunächst der Kölner Roll-Möpse und anschließend natürlich des Speed Skating Club Köln, hat uns im Alter von 67 Jahren verlassen.
Erstmals lernte er unseren Sport kennen, als er im Jahre 2006 als Bürgermeister bei unserer Veranstaltung „Inline in Colonia“ die Stadt Köln repräsentierte. Fortan hatten die Inline-Skating-Vereine in Köln in Manfred Wolf als Mitglied des Rates der Stadt Köln einen engagierten Fürsprecher.
Wenn wir heute in Kölner Sporthallen auf Inline-Skates trainieren und Wettbewerbe veranstalten können, dann verdanken wir diese Entwicklung nämlich dem Engagement von Manfred Wolf. Viereinhalb Jahre lang hatte der SSC Kölner Roll-Möpse darum gekämpft, dass Inline-Skater auch in Kölner Sporthallen trainieren dürfen. Immer wieder waren entsprechende Anträge ohne jegliche Begründung zurückgewiesen worden.
Nachdem sich Manfred Wolf bei "Inline in Colonia" von der Attraktivität unseres Sports hat anstecken lassen, ergriff er wenige Wochen später im August 2006 für das Inline-Skaten Partei.
Abermals stand ein Antrag unseres Clubs auf der Tagesordnung des Sportausschusses, aufgerufen durch den Vorsitzenden Manfred Wolf. Wie aus heiterem Himmel kam die Auskunft der Sportverwaltung, dass Kölner Sporthallen grundsätzlich zum Inline-Skaten geeignet seien. Aber… im Winterplan 2006/7 sei keine zeitliche Kapazität mehr frei. Da platzte dem FDP-Politiker und Sportausschuss-Vorsitzenden Manfred Wolf der Kragen. Spontan wies er die städtische Sportverwaltung an, innerhalb der nächsten drei Wochen den Kölner Roll-Möpsen eine verfügbare Trainingshalle bereit zu stellen.
Am 2. Februar 2014 hat sich Manfred Wolf zum letzten Mal davon überzeugen können, welche Früchte seine Entscheidung des Jahres 2006 hervor gebracht hat. Offiziell kam er wieder als Bürgermeister und Repräsentant der Stadt zur dritten Austragung von INSIDE COLONIA, den Speedskating-Rennen in der Dreifachsporthalle Escher Straße als NRW-Landesmeisterschaft. Offiziell vorgesehen waren nur 20 Minuten Verweilzeit. Doch Manfred Wolf blieb fast zwei Stunden, weil ihn die Rennen der Kids, der Erwachsenen aller Altersklassen, sowie der 20 Sportlerinnen und Sportler mit geistiger Behinderung einfach faszinierten.
Wir verabschieden uns von Manfred Wolf in großer Dankbarkeit für alles, was er für unseren Club und für die Inline-Skater in Köln getan hat.