Es ist nicht nur Gold, was glänzt… - eine Bilanz der Bahnsaison 2013

Mein Verein - Max KaldenhoffMein Verein - Max KaldenhoffNach Abschluss der Meisterschaftsentscheidungen 2013 auf speziellen Speedskating-Bahnen kann der Speed Skating Club Köln eine zufrieden stellende Bilanz ziehen. Und dies, obwohl die Trainingsbedingungen für die Wettbewerbs orientierten Inline-Speedskater in Köln immer problematischer werden; schließlich steht ihnen noch nicht einmal zum Training eine auch nur halbwegs geeignete Speedskating-Bahn zur Verfügung. 19 Medaillen bei den Süddeutschen Meisterschaften 2013 auf der Bahn in Homburg (Saar); einmal Silber und zweimal Bronze bei Beteiligungen in Teams des RIV-NRW bei den Deutschen Meisterschaften in der Teamverfolgung 2013 ; sowie zwei hervorragende Platzierungen bei den Deutschen Meisterschaften – Bahn – 2013 abermals in Homburg beweisen, dass nicht nur Gold glänzt.

Bei den Süddeutschen Meisterschaften waren es vor allem die Kinder und Jugendlichen, die die für sie höchstrangigen Meisterschaften nutzten. Max Kaldenhoff (Schüler B) war mit viermal Bronze und einmal Silber der fleißigste Medaillensammler. Maximilian Jeschick (Schüler C) brachte es auf je einmal Silber und Bronze. Und Kiana Golkaramnay (Schülerinnen D) holte einmal Silber.
Laura MogollonLaura MogollonGlänzend bei den Juniorinnen A die in Köln studierende Laura Mogollon aus dem Speedskating-Land Nr. 1, Kolumbien. Mit den Leistungen, die für den Gewinn von drei Silber- und zwei Bronzemedaillen notwendig waren, stieß sie in die absolute deutsche Eliteklasse auf.
Im Kreis der Elite-Damen belegte Claudia Maria Henneken hinter den beiden Weltklasse-Skaterinnen Mareike Thum und Laethitia Schimeck fünfmal ungefährdet den dritten Platz.
In der Masterklasse AK60 schaffte es der 67jährige Hanspeter Detmer mit geschickter Renntaktik, im 3000-Meter-Rennen Platz drei zu erobern.
Bei den Deutschen Meisterschaften zwei Wochen später auf der gleichen Bahn in Homburg blieben die beiden Mitglieder des SSC Köln zwar ohne Medaillengewinn, konnten aber dennoch mit ihrem Abschneiden hoch zufrieden sein. Im 5000 Meter-Ausscheidungsrennen überraschte Claudia Maria Henneken die Nationalmannschaftsfahrerin Sabrina Rossow und konnte so einen exzellenten 5. Platz erobern. Bemerkenswert war die weitere technische Verbesserung von Claudia Maria vor allem im Kurvenlauf. Für diese Verbesserung nimmt sie mangels Trainingsmöglichkeiten in Köln eigens aufwendige Starts auf Bahnen in Belgien wahr.
Fünf Jahre nach dem Gewinn von vier DM-Medaillen wäre Hanspeter Detmer in der AK60 beinahe nochmals ein Medaillengewinn geglückt, hätte er im 3000 Meterlauf in der dritten von 15 Runden nicht einen kapitalen Schrittfehler gemacht, der ihn um ein Haar auf den Asphalt gezwungen hätte. So musste er sich mit einem schönen 4. Platz zufrieden geben.
Gleich fünf weibliche Mitglieder des SSC Köln kamen Mitte Juli bei den Deutschen Meisterschaften 2013 in der Teamverfolgung auf der Bahn in Duisburg zu Medaillengewinnen. Sie alle waren jedoch eingebunden in Vereins-übergreifende Teams, die der Rollsport- und Inline-Verband NRW in diese Meisterschaften schickte. Vor allem in den Teams der sogenannten „Aktiven“ waren unsere Kölnerinnen allerdings die treibenden Kräfte. Für das Team NRW1 mit Claudia Maria Henneken und Verena Papenfuß gab es Silber; für Team NRW2 mit Lena Haucke gab es Bronze. Ebenfalls Bronze holte sich das weibliche NRW-Master-Team mit Astrid Baum und Barbara Scholz.