Hattinger Hütten-Inline-Day mit YSC und DM im Halbmarathon

Ein Bericht von Claudia Maria Henneken

Am 22. Juni 2014 richtete der Verein Ruhrboss zum 5. Mal in Folge die Inlineveranstaltung auf dem Hüttengelände in Hattingen aus. Aufgrund der Beschwerden eines Anwohners musste die Streckenführung aufwendig geändert werden und selektive Streckenabschnitte (Anstieg/Gefälle) gestrichen werden. Übrig blieb ein unattraktives Viereck mit einer angeschlossenen Geraden, die auf der einen Straßenseite hin zu einem Kreisverkehr und auf der anderen Straßenseite dann wieder zurück geskatet werden musste. Schon vor dem ersten Start, war die Stimmung eher schlecht und viele der teils von weit her angereisten Sportler sprachen von einer DM-unwürdigen Strecke.

Als erstes wurden die Damen aufgeteilt in die entsprechenden Altersklassen auf die Strecke geschickt. Für den SSC Köln gingen in der Hauptklasse Theresa Ricke, Lena Haucke und Claudia Maria Henneken und in der AK50 Barbara Scholz an den Start.
Direkt nach dem Start konnte sich bei den Damen eine 6 köpfige Spitzengruppe absetzen. Das Rennen verlief ruhig und bestand durch die schmale Strecke gefühlt aus 1km Skaten und 1km Rollen. Einzig Tina Strüver (Turbine Halle) versuchte durch einige Tempoverschärfungen die Gruppe zu sprengen, dies gelang ihr aber ohne die Unterstützung anderer Sportlerinnen nicht. Am Ende siegte die Sprintspezialistin Alisa Gutermuth in 38:57,23 min vor Sabine Berg und Katja Ulbrich. Maria erreichte Platz fünf in 38:59,56 min. Lena Haucke verlor früh den Anschluss und beendete das Rennen im Alleingang auf dem 7. Platz (51:33,42 min). Theresa Ricke musste nach 3 von 8 Runden mit Wadenkrämpfen das Rennen vorzeitig beenden.

Als einzige Vertreterin des SSC Köln in der AK50 ereilte Barbara das gleiche Schicksal wie Lena, auch sie verlor früh den Anschluss und erreichte nach 1:02:24,99 Std. als vierte ihrer Altersklasse das Ziel.
Bei den Herren gingen zwei Starter von SSC Köln an den Start. Johannes Walter (AK50) und Hanspeter Detmer (AK65). Johannes fuhr ein gutes Rennen in der teilnehmerstärksten Altersklasse. Er konnte sich in der Verfolgergruppe behaupten und erreichte am Ende den 11. Platz (41:56,09 min). Das Feld der AK65 mit Hanspeter Detmer blieb von Start bis Ziel nahezu geschlossen zusammen, im Zielsprint reichte es dann nicht ganz zum erhoffen Edelmetall für Hanspeter aber der vierte Platz mit weniger als 2s Rückstand auf die Bronzemedaille bestätigen die steigende Formkurve und lassen auf gute Ergebnisse bei den weiteren anstehenden Langstreckenrennen (DM 100km und DM Marathon) hoffen.

Nach den Deutschen Meisterschaften wurde die Strecke für die Breitensportler freigegeben. Im Breitensportrennen über 11,2 km erreichte Andrea Kaldenhoff den 9. Platz (28:23,48 min)
Im Rennen der Special Olympics Sportler zeigte Daniela Leal ihre Stärke. Sie absolvierte als einzige weibliche Sportlerin 10 Runden in der vorgegebenen Zeit und siegte souverän in der Damenwertung. Die Topleistung von 10 Runden gelang außer ihr, nur noch zwei männlichen Athleten von der Lebenshilfe KV Mettmann.

Der Nachmittag stand danach ganz im Zeichen der Nachwuchssportler. Im Rahmen des YSC wurde für die Schülerklassen ein Rennen über die Langstrecke ausgetragen.
Die Schüler D mussten erstmals eine Strecke von 1000m absolvieren. Thure Hering der jüngste Sportler vom SSC Köln teilte sich seine Kräfte hervorragend ein und erreichte nach 3:25,64 min als dritter das Ziel.
Für die Schüler C standen schon 2000m auf dem Programm. Bei den Jungen lagen Max Jeschick und Sebastian Kieser von Beginn an auf den Plätzen 1 und 2. Auf der Zielgeraden kam Sebastian dann leider zu Fall und der auf Platz drei liegende Sportler konnte noch an ihm vorbeiziehen. Bei den Mädchen schrammte Kiana Golkaramnay als vierte knapp am Treppchen vorbei.
Auch Lea Jeschick (Schüler B - 3000m) und Max Kaldenhoff (Schüler A - 5000m) landeten auf den undankbaren vierten Plätzen.