Ende gut, fast alles gut – Halbzeit-Bilanz der Saison 2018

20180617 DM HM Laatzen: SSC Köln bei der DM Halbmarathon in Laatzen20180617 DM HM Laatzen: SSC Köln bei der DM Halbmarathon in LaatzenNicht nur das Ende der ersten Hälfte der Speedskater-Freiluftsaison 2018 mit einer Silber- und zwei Bronzemedaillen für Maria Eggert (mit Urkunde rechts), Claudia Maria Henneken (mit Urkunde links) und Martin Vossler (mit Urkunde) in ihren jeweiligen Altersklassen bei den Deutschen Meisterschaften im Inline-Halbmarathon in Laatzen bei Hannover war aus der Sicht des SSC Köln gut. Eigentlich können wir vom SSC Köln mit dem gesamten bisherigen Saisonverlauf zufrieden sein. Zumal auch die Entwicklung unseres Vereinslebens zeigt: Inline Skating in unserem Verein ist IN! Von 130 Mitgliedern zu Beginn des Jahres wuchs die Zahl der Mitglieder auf 149 an. Nicht nur viele Kinder wollen in unseren Ferien-Workshops das richtige Inline-Skaten erlernen.Maria EggertMaria Eggert Auch Erwachsene entdecken wieder den Reiz des Inline-Skatens. Und inzwischen haben wir den Bauantrag für den Bau einer Inline-Speedskatingbahn beim Bauamt der Stadt Köln abgegeben.

Resümee der aktuellen Halbmarathon-DM

Maria Eggert, Zweitplatzierte in der Damen AK35, konnte ihr Glück nach dem Rennen auf dem abwechslungsreichen Rundkurs mit dem fehlerfreien Asphalt innerhalb des ADAC Fahrsicherheits-Zentrums in Laatzen bei Hannover kaum fassen. Ihrer Medaillen-Sammlung konnte sie nicht nur eine Teilnehmermedaille, sondern bei ihrem ersten Rennstart mit DRIV-Lizenz auch noch gleich eine silberne DM-Medaille hinzufügen.

HennekenHennekenJeweils dritte Plätze gab es in der AK30 für Vossler MartinVossler MartinClaudia Maria Henneken, die seit gut einem Jahr neben dem Speedskaten auch noch sehr intensiv andere sportliche Herausforderungen angenommen hat,sowie für ihren Freund Martin Vossler in der AK35.

Mit insgesamt neun Vereinsmitgliedern war der SSC Köln in Laatzen vertreten. Unglücklich lief es für Christoph Röhr in der AK40. Club-Vorsitzender Hanspeter Detmer hatte ihm vor dem Start noch jede Platzierung in der AK40 besser als Rang vier gewünscht. Doch dann verpasste Christoph nach engagiertem Kampf Bronze doch um zwei Sekunden. Auch Hans Schmitz, AK65, hatte sich eine Medaillenchance ausgerechnet. Allerdings wurde ihm der Spaß am Rennen gleich beim Start verdorben, weil die Schiedsrichter nicht in der Lage waren, ein nahezu chaotisches Startgewusel gemäß der Rennausschreibung und der Wettkampfordnung zu verhindern. Früh verpasste Hans seine Konkurrenten. Der 5. Platz war für ihn ein Ärgernis. Derweil freute sich Hanspeter nach einem harten Schlussspurt über seinen 6. Platz in der AK70. Was er erst bei der Ergebnisauswertung erfuhr: Der Spurt war überflüssig, er hatte seinen Konkurrenten rund 300 Meter vor der Ziellinie nicht etwa eingeholt, sondern sogar überrundet, so dass dieser letztlich sogar eine Runde zu wenig geskatet war. Zufrieden war auch Rainer Thamm (AK50), der nach längerer Wettkampfpause wieder gut in Fahrt gekommen ist und zwei Drittel des Rennens mithielt, bevor ihm etwas die Puste ausging. Die Special Olympics Sportlerin Daniela Leal skatete bei den Damen drei sehr engagierte Runden, bis sie den Kontakt zur ihren Konkurrentinnen verlor und sich auf dem welligen und stark Wind anfälligen Kurs mit viel Ehrgeiz alleine ins Ziel kämpfte. Nur Astrid Baum war enttäuscht. Eine Verletzung aus dem Duisburg-Marathon war wohl doch noch nicht richtig auskuriert. Nach zwei von 14 Runden zog Astrid die Konsequenzen. Gute Besserung!

Süddeutsche und Deutsche Meisterschaften auf der Bahn

Für die Süddeutschen sowie Deutschen Meisterschaften auf den Bahnen zunächst in Großbettlingen und dann Großenhain hatten sich vor allem unsere jugendlichen Sportler viel vorgenommen. Doch vor dem Start der Süddeutschen Meisterschaften auf der neuen Speedskatingbahn in Großbettlingen südlich von Stuttgart häuften sich die Hiobsmeldungen. Der inzwischen 13jährige Sebastian stürzte mit dem Fahrrad, Armbruch. Zu Beginn der letzten Trainingswoche blockierte bei David ein winziger Ast die erste und zweite Rolle. Und als am Morgen des Beginns der SDM der Schmerz überwunden schien, hatte David in Großbettlingen beim Aufwärmen nochmals höchst unsanften Kontakt mit dem guten neuen Asphalt. Vorbei war es mit dem hoffnungsvollen Auftritt in einem starken Kadettenfeld.
Özdemir NinaÖzdemir NinaWenigstens Nina hielt durch, obwohl auch sie wenige Tage zuvor noch die Erfahrung machen musste, dass Unaufmerksamkeit im Training Träume von guten Meisterschafts-Platzierungen schnell platzen lassen kann. Beim Sprint über 500 Meter plus schaffte Nina mit großem Kampfgeist und stetiger Steigerung den Sprung aus der Qualifikation ins Halbfinale und letztlich in den 4er Endlauf, den die Europacupgewinnerin Leonie Ohl souverän gewann. Nina war mit Rang vier zufrieden. Nur drei Zehntelsekunden fehlten zu Platz drei. Ninas couragiertes Auftreten bei dieser Meisterschaft war sehenswert.
Bei den Masters freute sich Hanspeter Detmer in der AK70 bei der SDM über Platz zwei über 3000 Meter in einer Zeit, die er auf dieser Distanz zwei Jahre lang nicht mehr erreicht hatte. Gerne hätte er sich auch bei den Deutschen Meisterschaften zwei Wochen später in Großenhain nahe Meißen nochmals mit altersgleichen Konkurrenten gemessen. Doch als einziger AK70-Starter musste er bei der DM wie schon 2017 in Leipzig alleine antreten und wurde der AK60 zugeordnet. Aber auch hier zeigte er seine Ausdauer-Qualität. Im Rennen gegen die „Jung-Senioren“ der AK60 schaffte er es über 3000 Meter immerhin auf den vierten Platz.

Bei den Cologne Classics ist Claudia Maria Henneken unschlagbar

Cologne Classics - HennekenCologne Classics - HennekenGanz ohne Regen geht es beim Inline-Skater-Kriterium im Rahmen der Radsportveranstaltung „Cologne Classics“ wohl nicht. In diesem Jahr wurde der Asphalt jedoch nur 10 Minuten lang angefeuchtet. Claudia Maria war das egal. Schließlich hat sie dieses Rennen in Köln-Longerich auch schon gewonnen, als man die Hand kaum noch vor den Augen sehen konnte. Also siegte sie auch bei durchwachsenem Wetter. Bei den Damen aus der Sicht des SSC Köln erfreulich: mit Anja Rizzuto und Sarah Behringer, die übrigens nach ihrer Ausbildung zu Gruppenleiterinnen wertvolle Arbeit vor allem im Bereich der Jugendbetreuung leisten, waren zwei junge Nachwuchssportlerinnen mit von der Partie.

Duisburg-Marathon – nur Frühaufsteher können Landesmeister werden

Wer im Rahmen des Duisburger Rhein-Ruhr-Inline-Marathons NRW-Landesmeister werden will, muss früh aufstehen. Schon um 8:30 Uhr war Start. Um 09:48 Uhr stand unsere Sportwartin Claudia Maria Henneken bereits als Landesmeisterin fest. Martin Vossler wurde in der AK35 Dritter.

Viel Vergnügen im YoungStarCup und im Westdeutschen Speedskating Cup

Unsere ZukunftUnsere ZukunftDie Zwischenbilanzen in den regionalen Cup-Wettbewerben der Jugend (YSC) sowie der Erwachsenen (WSC) sind höchst erfreulich. Im YoungStarCup sind fünf von acht Saison-Wettbewerben bereits absolviert.
Im YSC sind unsere Kids auf den ersten drei Plätzen gut vertreten:
Schüler D weibl.: Vinati Sri Kuraseti - 3.
Schüler D männl.: Jakob Braß – 3.
Schüler C männl.: Arwed Dohmel – 2. / Konstantin Kowtun – 4.
Schüler C weibl.: Alexandra Faller – 4.
Schüler B weibl.: Aileen Dohmel – 4./Anaelle Julienne–8.
Kadetten weibl.: Nina Özdemir – 1. / Lara Braß – 2. / Charlotte Mallmann – 4.
Kadetten männl.: David Baden – 2. / Sebastian Kieser – 3. / Joachim Hitzke – 5.

WSC-Team 2018WSC-Team 2018Spaß macht auch in der Teamwertung des Westdeutschen Speedskating Cup das Herrenteam SSC Köln-Viva Colonia. Drei Jahre lang hat der SSC Köln kein Herren-Team mehr in die Team-Wertung des WSC geschickt. Die Rückkehr in die regionale Teamkonkurrenz ist erfreulich. Von 14 gemeldeten Teams haben nur fünf bislang in allen fünf ausgetragenen Rennen Punkte gesammelt. Im Rahmen der Deutschen Meisterschaft in Laatzen stellten wir sogar das drittbeste Team. Nach fünf von acht Wertungsrennen liegen wir auf Rang vier unter den 14 Konkurrenten. Wer hätte das zu Saisonbeginn gedacht.

Slalom statt Speed beim Straßenfest in Nippes

Speedskatingbahn: © Landschaftsarchitekt Ralf Maier, KölnSpeedskatingbahn: © Landschaftsarchitekt Ralf Maier, KölnWo immer wir auf unseren schönen Sport aufmerksam machen können, nehmen wir diese Chance war – so auch beim Straßenfest im Kölner Stadtteil Nippes, wo wir letztlich ja auch unsere Speedskating-Bahn so schnell wie möglich bauen wollen. Wie anfangs schon geschrieben: Der Bauantrag ist gestellt.
Maria EggertMaria EggertWie aber können sich Speedskater außer mit einem informativ gestalteten Pavillon, mit Flyern, Bild-Collagen, Rennklamotten, einer Rollen-Kollektion sowie alten, neuen, Freizeit- und Rennskates präsentieren? Bei Tausenden von Besuchern ist eine Speedskating-Vorführung nicht möglich.
Aber unsere neue Silber-Marie von der Halbmarathon-DM in Laatzen kann ja nicht nur schnell, sondern auch ästhetisch-künstlerisch Freestyle-Slalom skaten. Die Show von Maria und Daniel wurde von den Zuschauern mit viel Applaus bedacht.

Der SSC Köln will so schnell wie möglich in Köln eine Inline-Skatingbahn bauen. Inzwischen wurde der Bauantrag beim Bauamt der Stadt Köln eingereicht. Das Sportamt der Stadt Köln hatte dem SSC Köln zuvor bereits einen langjährigen Mietvertrag für eine Fläche innerhalb der Bezirkssportanlage Scheibenstraße (gegenüber der Galopprennbahn) vorgelegt.
Wenn Sie dem SSC Köln beim Bau der Inline-Skatingbahn finanziell helfen wollen, dann tätigen Sie doch Ihre Online-Einkäufe über den Bildungsspender. Das kostet Sie keinen Cent mehr, hilft uns jedoch enorm.

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