Sechs Tweens auf Tour in Geisingen

Das Damenteam mit Lena, Verena, Barbara und Maria startete bereits am Donnerstag, den 8.12., ins Trainingslager nach Geisingen. Mit im Gepäck natürlich auch Ines. Jakob, erst seit Mitte November auf Skates unterwegs, steckte seine neuen Einlagen kurzerhand mit den Skates zum Verformen in den Backofen, woraufhin diese verschrumpelten und er sich erst neue organisieren musste. Er konnte somit erst Freitagabend nachkommen. Nach 6 Stunden Fahrt endlich in Geisingen gelandet, ging es nach kurzer Stärkung ins Appartement und danach natürlich direkt für 2 Stunden auf die Skates. Zum Abendessen gab es anschließend teils versalzene Nudeln, aber der Hunger war größer als der Geschmack. Zum Abschluss ging es wieder zum Hockeyspielen in die Arena bis der liebe Koch um 22 Uhr das Licht ausknipste.

Von der Arena ging es dann auf Skates durch den Ort in die einzige Cocktailbar. Der Barkeeper schaute zunächst einmal etwas verdutzt, als wir zwischen seinen Tischen umherrollten. Der Schreck war nach kurzer Zeit vergessen und er beschloss, dass wir cool drauf seien. Beim „Dart on Skates“ zeigte Lena ihre Stärke und was man in Geisingen unter einer Giraffe versteht, wissen wir nach der Einladung des Barkeepers nun auch. Nach einem kurzen Fotoshooting auf der "Hauptstraße", drehten wir ein paar Runden durch den Kreisverkehr bis wir den Weg ins Appartement gefunden haben. Unsere Kanonen in der Wohnung wurden jäh unterbrochen, als die Untermieterin auf der Matte stand. Die Kanonen wurden durch ein Fragespiel auf Zeit mit einer tickenden Bombe ersetzt, bevor wir völlig K.O. in die Betten fielen.
Am Freitag stand dann Privattraining bei Micha (Star-Skater aus Groß-Gerau) auf dem Programm. Er gab sich allergrößte Mühe bei der Unterrichtung der Skatingposition, Kurve und Geraden. Nur Hockeyspielen das war verboten L (konnte er nämlich nicht).
Lena und Maria meldeten sich abends noch beim Friday-Night-Race an um den Verein im 200m Dobin-Sprint (Einzelsprint mit fliegendem Start) und 1000m Massensprint würdig zu vertreten. 5 min vor dem Start reiste endlich auch Jakob an. Sofort wurde er mit einem Zeitchip für das kommende Rennen ausgerüstet.
Jakob, als erfahrener Bahnfahrer bekannt, lehrte die Männer bereits vor dem Start mental das fürchten. Dass seine Muskeln vom Radfahren stammen, das wusste zu dieser Zeit ja noch keiner. Mit Rundenzeiten von 25 Sekunden konnte er bei seinem 7. Mal auf Skates aber dennoch überzeugen. Abends begann dann das "Eat-Sleep-Skate-Repeat"-Trainingswochenende unter der Leitung von Anne und Thomas. Nach dem Abendessen und dem ersten Kennenlernen, ging es in die bereits bekannte Cocktailbar. Dieses Mal waren wir dort aber leider nicht die einzigen Gäste und der Zigarettenrauch stand schwadenförmig im Raum. Nach kurzer Zeit kehrten wir ins Appartement zurück. Zum Rest des Abends gibt es nur zsch, muh, mäh, quak und iaaaah zu sagen.
Gestärkt durch das Arena Frühstück begaben wir uns am nächsten Morgen zur ersten Trainingseinheit. Nach dem koordinativen Aufwärmen begannen wir mit den Themen Skateschritt auf der Geraden, Gewichtsverlagerung, Abdruck, Fußaufsatz und Rückholphase. Ganz schön viel zu beachten! In der anschließenden Videoanalyse wurde betrachtet, welche der Aspekte in unserem Skateschritt vorhanden sind und wie wir uns technisch verbessern können. Nachmittags ging es dann in spielerischer Form an die Kurve und wir konnten uns in diversen Staffelspielchen untereinander messen. Da Skaten alleine natürlich nur halb so viel Spaß macht, gab es noch einige Übungen zum Gruppenfahren. Vor dem Abendessen durfte natürlich auch eine Partie Hockey nicht fehlen. Ein leckeres Abendessen und eine gemütliche Coutchsession rundeten den Abend ab.
Deutlich gezeichnet erschienen die Teilnehmer dann zum Frühstück am Sonntagmorgen. Thomas gab sich alle Mühe uns mit lauter Musik bei Aerobic aus dem Tiefschlaf zu holen.
In der letzten Trainingseinheit wurde die Technik in der Kurve ausgiebig geübt. Auf kleinen und großen Kreisen drehten wir Runde um Runde rechts und links herum. Vor dem Mittagessen hatte jeder noch ausgiebig Zeit sich in der Arena auszutoben oder individuelle Fragen mit den Trainern zu besprechen. Jakob buchte bereits nach dem Mittagessen das nächste Trainingslager. Frisch geduscht traten alle Teilnehmer mit einer CD von der Videoanalyse und mit Technikleitbild wieder die Heimatreise an.