Jugendversammlung des SSC Köln – Große Beteiligung und ein neuer Jugendwart

Die 4. Jugendversammlung des Speed Skating Club Köln seit der Premiere 2012 brach alle Rekorde: 30 Kinder und Jugendliche (von z.Z. 71 jugendlichen Mitgliedern), viele begleitet von ihren Eltern, nahmen für sich das Recht in Anspruch, ihre Jugendwarte und ihre Jugendsprecher zu wählen.

Nach einer kurzen Begrüßung erinnerte Ines Kieser als erste Jugendwartin nochmals an das Jahr 2014. Besonders freute sie sich über die rege Trainingsbeteiligung. Dadurch wurde es im Verlaufe des Jahres notwendig, dass Jugend-Trainerin Beate van Fondern durch einen Assistenten, Robert Woermann, Hilfestellung bekam. Die Zusammenarbeit zwischen Beate und Robert funktioniert hervorragend. Schließlich hat Robert bei Beate vor elf Jahren das Inline-Skaten gelernt, gehört heute zu den Besten seiner Altersklasse und ist für die aktuellen Kinder und Jugendlichen ein absolutes Vorbild.

Kritisch merkte Jugendwartin Ines Kieser jedoch an, dass sich über das Jahr hinweg noch zu wenig Kinder und Jugendliche für den Wettkampf begeistern würden. Hier appellierte sie aber auch an die Eltern, einen gesunden kindlichen und jugendlichen Ehrgeiz auch entsprechend zu unterstützen. Der Appell zeigte übrigens unmittelbar nach der Jugendversammlung schon Konsequenzen: Mehrere Kinder und Jugendliche, die bislang mit herkömmlichen Kaufhaus-Skates geskatet sind, probierten Renn-Skates an und wollen demnächst verstärkt an Wettbewerben teilnehmen.

Club-Vorsitzender Hanspeter Detmer erläuterte dazu passend das zukünftige Trainingskonzept. In der ersten Stufe will sich der Verein wieder intensiver absoluten Anfängern widmen. Die Anfänger-Trainingsgruppe soll kleiner werden, damit eine stärkere individuelle Förderung erfolgen kann. Wer dann ausreichende Anfänger-Kenntnisse erlangt hat, steigt in die zweite Trainingsgruppe auf, in der das Training bereits intensiviert wird. Diese beiden ersten Trainingsgruppen werden vorerst weiterhin in dem geschützten Raum der Dreifachsporthalle in der Escher Straße trainieren.
Wer dann in Gruppe zwei gereift ist, kann und sollte in die dritte Gruppe aufsteigen. Diese Gruppe soll, wenn es die Witterung zulässt, vor allem draußen auf Asphalt trainieren. Nur auf Asphalt sind größere Fortschritte zu erzielen.
Ziel der Nachwuchsförderung ist der Aufstieg in die Gruppe vier, in der gezielt auf die Anforderungen Kind- und Jugend-gerechter Wettbewerbe hin trainiert wird.

Während die Gruppen eins und zwei in der Sporthalle Escher Straße weiterhin ihre klar definierte Trainingsstätte haben, sind die Gruppen drei und vier weiterhin auf Zwischenlösungen angewiesen. Immerhin können wir ab 1. April den großen Schulhof des Barbara-von-Sell-Berufskollegs im Toni-Steingass-Park direkt neben der Traglufthalle zwischen Niehler Kirchweg und Niehler Straße gelegen nutzen. Und weiterhin werden wir auch in den Neulandpark in Leverkusen ausweichen. Aber all dies sind Zwischenlösungen in der Hoffnung, dass wir in absehbarer Zeit vielleicht in der Bezirkssportanlage Weidenpesch/Scheibenstraße eine Inline-Skatingbahn bekommen. Erst dann können wir unser Jugendförderungskonzept konsequent durchführen. Dazu würde auch die Zusammenarbeit mit Schulen und inklusiver Sport gehören.

Die positive Resonanz der Kinder und ihrer Eltern war nicht nur zurück zu führen auf das tolle Trainingsangebot, sondern auch auf das Engagement des Clubs abseits des Sports. Jugendwartin Ines Kieser erhielt viel Lob für das Vereins-Sommerfest mit Jugendprogramm und vor allem für die Jahresabschluss-Weihnachtsfeier, die 2014 im Odysseum stattfand. Diese Jugendangebote werden finanziert mit den Überschüssen aus dem Kuchen- und Getränkeverkauf bei unserer Veranstaltung INSIDE COLONIA.

Nach den Berichten von Jugendwartin und Vereinsvorsitzendem standen obligatorische Neuwahlen an. Zunächst galt der Dank der Jugendwartin Ines Kieser und ihrer Stellvertreterin Lena Haucke für ihr Engagement in den vergangenen beiden Jahren. Beide erhielten als Erinnerung unter dem Beifall der Kinder, Jugendlichen und Eltern ein kleines Präsent.

Anschließend wurde Ines Kieser einstimmig erneut für die nächsten zwei Jahre zur Jugendwartin gewählt. Neben Lena Haucke kandidierte der 19jährige Robert Woermann, vorgeschlagen von Jugendsprecher Max Kaldenhoff, für die Position des stellvertretenden Jugendwarts. Mehrheitlich fiel die Wahl auf Robert. Der Dank des Vereins gilt Lena Haucke, die seit 2013 stellvertretende Jugendwartin war.

Als Jugendsprecherin wurde Lea Marie Jeschick mehrheitlich wieder gewählt. Als Kandidatin vorgeschlagen worden war auch Nina Özedmir. Auch bei den Jungen gab es eine Stichwahl. Max Kaldenhoff wurde mit vier Stimmen Vorsprung vor Sebastian Kieser wieder gewählt.
Allen Gewählten wünscht der Clubvorstand viel Erfolg in den beiden kommenden Jahren bei der Ausübung ihrer Ämter.

In der Versammlung nicht erwähnt wurden die Planungen für Trainings-Workshop in den kommenden Oster- und vor allem Sommerferien.
Das Sportreferat in der Verwaltung des Stadtbezirks Köln 5 (Nippes) hat bereits mitgeteilt, dass wie in den Vorjahre in beiden Schulferien-Wochen (Ostern/Sommer) die Sporthalle Escher Straße Workshops durchgeführt werden können. Sportwartin Claudia Maria Henneken wird so schnell wie möglich Pläne ausarbeiten, damit entsprechende Termine angeboten werden können.