Kölner Inlineskater auch deutschland- und europaweit unterwegs

German-Inline-Cup und Europacup Ergebnisse stehen fest

Die besten Skater der Welt kommen mittlerweile beim German-Inline-Cup (GIC) zusammen. Die Reisekosten zu den Weltcups in Übersee können nur noch wenige Athleten stemmen, sodass beim GIC neben zahlreichen Sportlern aus Deutschland auch Spitzenläufer aus Frankreich, Italien, Kolumbien, Tschechien und der Schweiz an den Start gehen. In den beiden Kategorien Speed (Lizenzläufer mit Bestzeit) und Fitness galt es in 5 von 6 Rennen möglichst viele Punkte für die Gesamtwertung zu sammeln.
In der Kategorie Speed gingen 3 Vereinsmitglieder an den Start: Claudia Maria Henneken, Sandra Schüttler und Michaela Geppert. Während Michaela ein Schlüsselbeinbruch ein zusätzliches Streichergebnis bescherte, konnte Sandra 5 von 6 Rennen und Claudia Maria sogar alle 6 Wertungsrennen absolvieren.
Für Claudia Maria Henneken lief es nach einem schlechten Saisonstart beim Berlin Halbmarathon mit dem enttäuschenden 18. Platz bei den weiteren Rennen deutlich besser, wie die folgenden Top 10 Ergebnisse zeigen:
Frankfurt Marathon 8. Platz, Mittelrhein Marathon 6. Platz, X-Race Halbmarathon 8. Platz, Geisingen Halbmarathon 7. Platz und zum Saisonabschluss beim Köln Marathon nochmals Platz 8.
In der Endabrechnung bedeutete diese tolle Leistung über die gesamte Saison einen starken 5. Platz von 107 gelisteten Sportlerinnen.
Sanda Schüttler fuhr ihre erste Saison in der Kategorie Speed und konnte bei allen Rennen im vorderen Mittelfeld finishen. Ihre besten Resultate erreichte sie beim X-Race Halbmarathon (24. Platz) und beim Köln Marathon (24. Platz). In der Endabrechnung erreichte sie Platz 15.
Trotz Verletzung zu Beginn der Saison etwas aus der Spur geworfen zeigte Michaela Geppert Kampfgeist und konnte in der Gesamtwertung noch in den Top 20 auf Platz 19 einrollen.
In der Kategorie Fitness waren 3 Damen am Start. Lena Haucke, Marion Althoff und Barbara Scholz gingen in 5 der 6 Rennen auf Punktejagd.
Lena Haucke konnte sich bei allen Rennen im vorderen Feld behaupten. Ihre besten Ergebnisse erreichte sie beim Mittelrhein Marathon (13. Platz), X-Race Halbmarathon (13. Platz) und beim Köln Marathon (17. Platz). In der Saisonwertung erreichte sie Platz 8 von 999 gelisteten Sportlerinnen.
Marion Althoff, immerhin schon in der AK50 unterwegs, erreichte die besten Ergebnisse zur Saisonmitte beim Mittelrhein Marathon (22. Platz) und beim X-Race (25. Platz). Mit dieser Leistung sicherte sie sich Platz 10 in der Saisonwertung und ließ alle weiteren Sportlerinnen ihrer Altersklasse hinter sich.
Barbara Scholz erreichte mit Platz 24 beim Halbmarathon in Geisingen ihr bestes Saisonergebnis und kam in der Endabrechnung auf Platz 14.
Bei den Herren ging nur ein Vertreter unseres Vereins in der Kategorie Fitness an den Start. In seiner ersten Saison auf den Rollen unterwegs konnte Johannes Walter beim Saisonabschluss in Köln sein bestes Ergebnis erreichen (73. Platz). In der Saisonwertung rollte er auf Platz 35 von 2001 gelisteten Sportlern.
Neben den regionalen Wettbewerben im Rahmen des Westdeutschen-Speedskating-Cups und dem deutschlandweitem German-Inline-Cup gingen Lena Haucke und Claudia Maria Henneken erstmals auch beim seit 2011 stattfindenden Europacup an den Start. Anders als bei den anderen zwei Serien finden die Wettkämpfe hier nicht auf öffentlichen Straßen, sondern auf 200m langen Speedskating Bahnen statt. Es gibt zwei unabhängige Wertungen - zum einen die Kurzdistanz (100m bis 1000m) sowie die Langdistanz (5000m bis 20000m). Pro Kategorie mussten jeweils zwei verschiedene Rennen absolviert werden. Mangels einer Trainingsstätte in Köln fehlt es zwar an taktischen und technischen Fertigkeiten. Aber wenn man keine Möglichkeit zum Training hat, muss man halt auf die harte Tour bei Wettbewerben lernen. Gesagt und ausgiebig geplant machten die zwei die Probe aufs Exemple und gingen bei fünf Wettbewerben der Europacupserie an den Start: Mit zum Teil schmerzhaften Tests des Bodenbelags im belgischen Zandvoorde, welcher sich als äußerst widerstandsfähig und hautraubend herausstellte; und unangenehmen Erfahrungen beim Dopingtest in Mechelen, wo Maria Probleme hatte und schließlich das, was sie an Flüssigkeit ablieferte, auch noch nicht als ausreichend für eine Analyse befunden wurde. Aber es konnten auch viele spannende Wettbewerbe verfolgt und Kontakte mit anderen Sportlerinnen geknüpft werden, die unter ähnlich schlechten Bedingungen trainieren müssen. Über die Saison hinweg konnte die Lücke zur europäischen Spitze zwar erwartungsgemäß nicht geschlossen werden, aber die Freude über persönliche Bestzeiten, welche von Station zu Station aufgestellt werden konnten, stimmte beide zuversichtlich, dass der eingeschlagene Weg weiterverfolgt werden sollte.
Die besten Ergebnisse erreichten beide in Mechelen. Maria erreichte hier Platz 5 in der Sprint- und Langstreckenwertung. Lena konnte auf Platz 10 in der Sprint- und auf Platz 11 in der Langstreckenwertung finishen.
In der Saisonwertung konnten in der Kurzstreckenwertung die Plätze 15 und 17 und in der Langstreckenwertung die Plätze 14 und 17 erreicht werden.