Nicht nur Hasen laufen schnell!

Sebastian und Max Groß Gerau 2014Sebastian und Max Groß Gerau 2014Die Osterferien gingen zu Ende aber das größte Highlight wartete noch auf vier Sportler des SSC Köln: vom 25. bis 27. April fand das 36. Internationale Kriterium in Groß-Gerau statt. Verletzungsbedingt konnte uns unser Junior Robert Woermann nicht begleiten. Aber das schöne Wetter hielt ihn am Sonntag nicht davon ab, die jungen Sportler auf der internationalen Bahn zu besuchen und die Rennen zu verfolgen. Dank der Ferien konnten einige schon am Freitag anreisen und die Stars im Sprint Cup beobachten.
Am Samstag starteten dann auch die jugendlichen Sportler mit ihren Wettkämpfen auf der Langstrecke von 1000m und 2000m. Das internationale Feld war sehr stark, daher mussten sich die vier Kölner mit Plätzen im hinteren Teil des Feldes zufrieden geben. Während Kiana bei den Schülern C dem starken Feld nur hinterherfahren konnte, haben sich Max und Sebastian am Ende ihres Feldes einen packenden Zweikampf geliefert, den Max auf den letzten Metern für sich entscheiden konnte. Lea Marie konnte dem Feld lange folgen und verteidigte dann Platz 31 gegen ihre Verfolger.
Begeistert vom Renngeschehen und von den Leistungen der anderen Sportler aus NRW – Jesko Wrobel holte in einem überwältigendem 2000m-Rennen den Sieg – warteten alle gespannt auf ihren nächsten Einsatz am Sonntag. Dank Hennings großem Zelt konnten wir die Wartezeiten in sehr gemütlicher Atmosphäre mit den anderen Sportlern, Trainern und Betreuern aus NRW verbringen und weitere Kontakte knüpfen oder vertiefen.
Der Sonntag startete mit Regen und so mussten die Schülerklassen - teilweise zusammengelegt – ihr Sprintrennen auf der nassen Bahn austragen. Nun wieder in Doppeljahrgängen war es im deutlich größeren Feld schwierig, Anschluss zu behalten. Kiana schaffte es aber, eine Konkurrentin hinter sich zu lassen. Und Max & Sebastian verloren ebenfalls nicht den Anschluss ans Feld und kämpften hart um Platz 9 und 10. In Lea Marie`s Rennen kam es zu einem Massensturz. Gekonnt ließ sie sich fallen, um größere Verletzungen zu vermeiden, kam schnell wieder auf die Beine und konnte das Rennen auf Platz 24 beenden. Glückwunsch dazu!
Wegen technischen Problemen mit der Zeitmessung kam es zu Verzögerungen im Zeitplan und am Sonntagnachmittag dann sogar zu Streichungen von Rennen, was bei den Cadetten für große Empörung sorgte. Unbetroffen davon hatten unsere 4 Kölner ein aufregendes Wochenende und konnten weitere Erfahrungen auf internationalem Terrain sammeln. Wir kommen gerne wieder!
Glückwunsch an alle, für ihren Einsatz und die Platzierungen.