Nach 81 Minuten ging dem Sprinter Robert die Puste aus

Erstmals bestritt Robert Woermann, eigentlich ein Sprint-Spezialist auf der Bahn, am WSC-Renntag in Langenfeld ein Straßenrennen quasi über Marathondistanz (genaue Rennlänge: so viele Kilometer wie möglich in 90 Minuten plus eine weitere 2,2 km Runde). Klar, dass Robert bei einer für ihn noch ungewohnten Länge nicht direkt alles gab. Zumal das Rennergebnis keine Folgen hatte für irgendeine Serienwertung. Immer hin konnte sich Robert 81 Minuten lang im Verfolgerfeld der Herren behaupten.

Die letzten 10 Rennminuten wurden dann jedoch länger als gedacht. Erst in der letzten Runde und vor allem beim Endspurt packte ihn noch einmal der Ehrgeiz. Zufällig näherte er sich gemeinsam mit seiner Klubkameradin Claudia Maria Henneken dem Ziel. Beide setzten zum Schlusssprint an. Robert gewann das private Duell. Natürlich blühte anschließend unter den Klubkameraden der Flachs. "Das hätte ich selber nicht gedacht" grinste Robert nach dem Rennen. Wen wundert es, dass ihm sein bis dato längstes Skaterrennen unter diesen Umständen besonders großen Spaß gemacht hat.